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Demokratie & Menschenrechte

Krieg und Frieden, 28.09.2010

Tagung: Krieg und Frieden

„Entwicklungspolitik“ in Konflikt- und Post-Konflikt-Situationen am Beispiel Westbalkan und Afghanistan

 

Hören Sie einen Auszug aus der Ö1 Sendung "Journal-Panorama" zum Thema "Menschenrechtsarbeit in Krisenzonen: Mission impossible?" von Teresa Arrieta vom Montag, 08. November 2010 um 18:25 Uhr in oe1.ORF.at

Link: apasfftp1.apa.at/oe1/programm/0000BF8B.MP3


28. September 2010
16:00 bis 22:00 Uhr
Diplomatische Akademie
Favoritenstraße 15a, 1040 Wien

Programm

16.00 – 16.30 Uhr | Eröffnung

Österreichs 3 C Ansatz für fragile Situationen
Ursula Werther-Pietsch, Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten

16.30 – 18.30 Uhr | Panel 1: Auf humanitärer(?) Mission am Balkan

Das bosnische Beispiel oder: Wie sichert man Frieden und Menschenrechte in fragilen Situationen?
Vedran Dzihic, Institut für Politikwissenschaft, Universität Wien

Gender Gaps im Kosovo. Was müssten internationale Kooperationen leisten?
Vjollca Krasniqi, Universität Prishtina

Zur Situation der Menschenrechte in Mazedonien
Ninoslav Mladenovic, Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte, Skopje

Moderation: Michael Fanizadeh, VIDC

18.30 – 18:45 Uhr | Kaffeepause

18:45 – 20.45 Uhr | Panel 2: Afghanistan - War Against Terror

Entwicklungszusammenarbeit und vernetzte Sicherheit: Welche Rolle spielen die NGOs
Peter J. Croll, Bonn International Center For Conversion (BICC)

Interessenkonflikte: Frauenrechtsarbeit zwischen internationaler Militärpolitik und lokalen Machtkämpfen
Bele Grau, medica mondiale, Köln

Zur Zukunft zivil-militärischer Kooperationen in Konfliktsituationen?
Günther Barnet, Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport

Moderation: Michael Fanizadeh, VIDC

20:45 – 22:00 Uhr | Erfrischungen
 
Sprachen: Englisch und Deutsch mit Simultanübersetzung

Hintergrund

Frieden und Stabilität sind unverzichtbare Voraussetzungen für eine nachhaltige und demokratische Entwicklung in Konfliktregionen und fragilen Staaten. So oder ähnlich wird das gerne von entwicklungspolitischen Organisationen formuliert. Gleichzeitig werden heute aber auch viele militärische Interventionen unter dem Vorwand der Forcierung von demokratischen Strukturen und Menschenrechten legitimiert. Der Schutz der Menschenrechte wird als primäres Ziel der verschränkten zivil-militärischen Initiativen formuliert.
 
Die Tagung geht den Fragen nach, welche Rolle der Entwicklungszusammenarbeit bei humanitären zivil-militärischen Interventionen zukommt und ob sich der menschenrechtliche Ansatz in der Folge auch in den Entwicklungsprojekten widerspiegelt.

Am Beispiel des Westbalkans wird erörtert, in wie weit die Demokratisierung und der menschenrechtliche Ansatz in Folge der Staatenbildung vorangebracht wurden. Wie stellt sich der Status Quo in Bezug auf Minderheitenrechte, Gleichberechtigung und grundlegenden Menschenrechten heute dar? Welche Initiativen werden zukünftig benötigt?

Das Beispiel Afghanistan dient der Diskussion über zivil-militärische Kooperationen im bewaffneten Konflikt. Welche Aufgaben nehmen hierbei die entwicklungspolitischen NGOs wahr? Kann das Dilemma von Unabhängigkeit und Kohärenz von den NGOs aufgelöst werden? Welche Rolle übernehmen lokale Gemeinschaften beim Demokratisierungsprozess?

Organisation und Anmeldung
 
Michael Fanizadeh, VIDC
Tel.: +43-(0)1-713 35 94 91
Fanizadeh@vidc.org

Harald Reiweger, VIDC
Tel.: +43-(0)1-713 35 94 96
Reiweger@vidc.org

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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