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Gender

Frauen.Kunst.Migration

Mitra

Frauen.Kunst.Migration
Matinée zum Internationalen Frauentag
8. März 2009, 10.00 bis 14.00
Dachsaal der Wiener Urania
Uraniastraße 1, 1010 Wien

 

Frauen, Migration, Kunst - drei Begriffe, die jeweils für sich genommen, äußerst
komplex sind. Mit der Lupe differenzierten Denkens betrachtet, sind diese Begriffe vielfältig, wandelbar und widersprüchlich in ihrer historischen, symbolischen und diskursiven Aufladung. Sie lassen sich, jeweils für sich genommen unter verschiedensten Aspekten definieren, mit den unterschiedlichsten Theorien verknüpfen und sie sind miteinander verknüpfbar. (Petra Unger)

 

 

Diese Überlegungen führten die Expertin für Gender Studies und Feministische Forschung Petra Unger und das Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation (VIDC) zu folgender Zielformulierung: Künstlerinnen mit migrantischem Hintergrund sollen mit ihrer Arbeitsweise, den Rahmenbedingungen, die sie vorfinden und der aktuellen Rezeption ihrer künstlerischen Tätigkeiten in den Blick genommen und in der Folge verstärkt gefördert und sichtbar gemacht werden.

Dieser Ansatz ist Ausgangspunkt für die am 8.3., dem Internationalen Frauentag, ab 10 Uhr vormittags im Dachgeschoß der Urania unter dem Titel Frauen/Kunst/Migration stattfindende Matinée. Die Kooperationsveranstaltung von vidc und Urania wird von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit gefördert und von einem Statement der Nationalrats- und vidc-Präsidentin Barbara Prammer zum Internationalen Frauentag eröffnet. Petra Unger, die die gesellschaftspolitische Position von Künstlerinnen  mit migrantischem Hintergrund untersucht hat, gibt mit einer Zusammenfassung ihrer Arbeit einen Denkanstoß für die anschließende Podiumsdiskussion mit DiskutantInnen aus Kunst, Kulturpolitik und Medien, moderiert durch Cornelia Kogoj (Initiative Minderheiten).

Auf dem Podium diskutieren: Carla Bobadilla (Künstlerin), Mitra Shahmoradi-Strohmaier (Künstlerin), Zwetelina Damjanova (Kulturzeitschrift Biber), Sybille Straubinger (Gemeinderätin i.V. Kulturstadtrat Mailath-Pokorny), Anne Katrin Feßler (Kunstkritikerin, Der Standard) und Grita Insam (Galerie Grita Insam). Weiters wird das Schwerpunktprogramm einer Künstlerinnengruppe, die zum Thema arbeitet, vorgestellt.

Den musikalischen Rahmen bildet ein Konzert mit der Gruppe Brazama: Cornelia Pesendorfer (oboe/englischhorn, voc), Dana Tupinamba (gitarre, voc) und Sheila Schmidhofer (voc, tanz) interpretieren eigene und traditionelle Frauen-Lieder aus Madagaskar, Brasilien und Zambia.  Beim anschließenden Brunch aus Zeilers Bioküche gibt es die Möglichkeit zu weiteren Gesprächen und Vernetzung.


Veranstaltungsbericht

 

Einladung (pdf)

 

Literaturstudie

 

Eine Kooperationsveranstaltung von VIDC und Wiener Urania, gefördert durch die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit

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