Wiener Institut für internationalen Dialog und Zusammenarbeit
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VIDC

Über 200 Gäste feiern das neue vidc

Eine der traditionsreichsten NGOs in Österreich beging 45. Geburtstag.

Am Freitag, 18. Jänner 2008, beging das Wiener Institut für internationalen Dialog und Zusammenarbeit (vidc) im Wiener Albert-Schweitzer-Haus mit einem gelungenen Fest seinen 45. Geburtstag. Mehr als 200 FreundInnen aus NGOs, Politik, Verwaltung, Kultur und Sport waren gekommen, um mit den MitarbeiterInnen des vidc gebührend zu feiern. Präsentiert wurden nicht nur eine neu überarbeitete Website des vidc, sondern auch ein neuer Name und die Institutsphilosophie. Den Festvortrag hielt der Philosoph Hakan Gürses von der Universität Wien zum Thema „Entwicklung?“  

 

Nationalrats- und vidc-Präsidentin Barbara Prammer eröffnete das Fest mit dem Verweis auf die lange Geschichte des Instituts: „Das vidc wurde im Juli 1962 von Bruno Kreisky gemeinsam mit dem damaligen indischen Premierminister Jawaharlal Nehru und anderen prominenten Politikern der sogenannten ‚Dritten Welt‘ als Think Tank für globale Fragen der Entwicklungspolitik gegründet und ist damit die älteste zivilgesellschaftliche entwicklungspolitische Organisation in Österreich.“

Diese erfolgreiche Geschichte des vidc sieht Prammer auch als Auftrag für Zukunft: „Es freut mich, dass auf die bisherigen Stärken des vidc im Bereich der entwicklungspolitischen Grundlagenarbeit und Öffentlichkeitsarbeit sowie bei der Vermittlung von Antidiskriminierungsprojekten jetzt beim Setzen neuer Akzente in der Vermittlung menschenrechtlicher Grundsätze aufgebaut werden kann.“  

 

Walter Posch verwies als Direktor des vidc auf die überarbeitete Website bzw. die neue Instiutsphilosophie des vidc: „Unser Anliegen war es, möglichst genau zu sein, weil der bewusste und selbstreflexive Umgang mit Sprache als Voraussetzung für die inhaltliche Arbeit ganz wichtig ist, um einen Beitrag für eine solidarische Gesellschaft zu leisten, in der Diskriminierung oder Rassismus keinen Platz findet. Wir sind uns bewusst, dass wir selbst ein Teil der bestehenden Verhältnisse sind, innerhalb dieser tätig sind und deshalb auch unser Handeln Grenzen findet, aber sich der Grenzen der Veränderbarkeit der Welt bewusst zu werden, bedeutet nicht, Ungerechtigkeiten  zu akzeptieren. Deshalb versuchen wir, die Öffentlichkeit in Österreich für diese Anliegen zu sensibilisieren und die Lebenssituation von marginalisierten Menschen zu verbessern bzw. sie in ihren Selbstorganisationsprozessen und Empowermentprozessen zu unterstützen. Und daher setzen wir statt militärischer Logiken in unserer Arbeit lieber auf Frieden bewahrende oder –schaffende Philosophien und Politiken.“  

 

Zudem wurden die Schwerpunkte der vidc-Departments dialog & politik, kulturen in bewegung und FairPlay. Viele Farben. Ein Spiel. präsentiert. Abgerundet wurde das Fest durch Vusa Mkhaya mit seiner Band The Spirit of Ubuntu (Zimbabwe) sowie durch die Dj-Line von Dj Zipflo und Dj Mr. Fabulous

 

Wir bedanken uns bei allen, die ein Stück des Weges mit uns gegangen sind, für ihr Engagement, ihre Kritik und Unterstützung und hoffen auf eine gute und diskursive Zusammenarbeit in der Zukunft.

 

Bilder vom Fest



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