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Söldner, Schurken, Seepiraten

26. Internationale Sommerakademie

Burg Schlaining

Söldner, Schurken, Seepiraten

Von der Privatisierung der Sicherheit und dem Chaos der „neuen“ Kriege

26. Internationale Sommerakademie

Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung, Burg Schlaining

Sonntag, 5. Juli – Freitag, 10. Juli 2009

 

Das Gesamtprogramm der Sommerakademie finden sie unter www.aspr.ac.at/sak.htm

 

Auszug aus dem Workshop-Programm:

 

Workshop 2: Gender – Macht – Konflikt: Israel-Palästina

Dieser Workshop will den israelisch-palästinensischen Konflikt aus einer Gender-Perspektive untersuchen. Dabei soll erarbeitet werden, wie sich der mehr als 100 Jahre dauernde Konflikt auf die Geschlechterverhältnisse in beiden Gesellschaften ausgewirkt hat, wobei vor allem die Geschehnisse der letzten Jahre und die Verschärfung der Situation in den besetzten Gebieten im Mittelpunkt stehen werden. Das Klischee der völlig gleichberechtigten Israelin soll ebenso hinterfragt werden, wie jenes der unterdrückten verschleierten Palästinenserin. Zudem will der Workshop den Einfluss der internationalen Akteure auf Macht- und Geschlechterverhältnisse erörtern. Abschließend soll diskutiert werden, inwieweit der israelisch-palästinensische Konflikt Elemente der „neuen“ Kriege aufweist.

Der Workshop ist auf 30 TeilnehmerInnen beschränkt.

 

Leitung: Magda Seewald (VIDC)

 

Workshop 3: Humanitäre Organisationen in Konfliktgebieten:

Neue Herausforderungen durch „neue“ Kriege?

Ärzte ohne Grenzen (Andreas Papp), Caritas (Thomas Preindl) und Rotes Kreuz (Martina Schloffer) berichten von ihrer konkreten Arbeit in Kriegs- und Konfliktgebieten. Welche Herausforderungen stellen sich angesichts so genannter „neuer“ Kriege und der Privatisierung kriegerischer Gewalt? Wie halten es die NGOs im Windschatten militärischer Operationen mit ihrem Prinzip der Neutralität und Unparteilichkeit? Welche Strategien entwickeln sie gegenüber Warlords und Kindersoldaten? Wie gehen sie mit Entführungen ihrer MitarbeiterInnen um? Welche Perspektiven ergeben sich für die Weiterarbeit? Im Workshop ist ausreichend Zeit für Diskussion vorgesehen – von der humanitären Hilfe bis zur gesellschaftspolitischen Debatte über Entwicklung und Entwicklungspolitik.

 

Leitung: Elfriede Schachner (VIDC)



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